Baumer Boden fährt nach Zürich

Das Depotareal in Bauma ist im Kataster der belasteten Standorte des Kantons Zürichs eingetragen. Um für das Projekt «Depotareal Bauma 2020» abschätzen zu können, wie gross der Aufwand für die Entsorgung des Aushubmaterials werden könnte, hat der Verein heute eine Belastungsuntersuchung durchgeführt.

Das Depotareal in Bauma ist bis heute ein lebendiger Betriebsstandort. Wo die Mitglieder des Dampfbahn-Vereins Zürcher Oberland auch heute noch das rollende Kulturgut pflegen und betreiben, herrscht seit 144 Jahren Betrieb. Natürlich fallen an solchen Orten auch Abfälle an. Heute werden die Abfälle in der Lokremise Bauma feinsäuberlich nach Werkstoffen getrennt und entsprechend entsorgt. Dies war aber nicht immer so. Denn auch unser Depotareal ist ein Zeuge aus einer Zeit, als noch keine Wege zur umweltfreundlichen Beseitigung von Abfällen bekannt waren.

Für die geplanten baulichen Anpassungen im Depotareal musste der Dampfbahn-Verein also damit rechnen, dass beim Aushub Mehrkosten für die Entsorgung von belastetem Material anfallen können. Um die Ausdehnung und den Verschmutzungsgrad allfälliger Verunreinigungen im Untergrund besser abschätzen zu können, entschied sich der DVZO für eine Belastungsuntersuchung durch die Gysi Leoni Mader AG. Mit Bagger- und Rahmkernsondierungen entnahm der Geologe Alexander Hug heute Proben des Untergrunds zur Untersuchung im Labor.

Die Resultate der Untersuchung werden in den nächsten Wochen erwartet.

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