Planerleistungen «Depotareal Bauma 2020» ausgeschrieben

«Bauma erhält durch «Depotareal Bauma 2020» landesweite Ausstrahlung», sagt Andreas Sudler, Gemeindepräsident von Bauma gegenüber der Zeitung «Der Tössthaler» in einem Interview in den letzten Tagen. Damit der DVZO dieses Ziel zusammen mit der SBB und dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) erreichen kann, wurde diese Woche mit der öffentlichen Ausschreibung der Planerleistungen ein wichtiger Schritt vorwärts gemacht.

Unser Projekt ist bewilligungstechnisch kein Kinderspiel, da die Bauherrschaft mit DVZO, SBB und AWEL aus drei Parteien besteht und das Projekt neben dem Bahnteil auch einen Flussteil enthält.
«Depotareal Bauma 2020» untersteht wegen den darin involvierten öffentlichen Geldern rechtlich den Regeln über das öffentliche Beschaffungswesen. Wir müssen deshalb die Planerleistungen öffentlich ausschreiben. Das Projektsteuerungsteam hat mit grossem Effort und unter der fachkundigen Leitung von Co-Projektleiter Thomas die Ausschreibungsunterlagen erarbeitet. Seit dieser Woche ist das Projekt auf der Plattform „simap.ch“ öffentlich ausgeschrieben. Interessierte und geeignete Anbieter können bis Anfang April für die ausgeschriebenen Leistungen ein Angebot einreichen. Die Projektpartner planen, die Arbeiten im Juni an den besten Anbieter zu vergeben.

Bis im 4. Quartal 2019 soll dann das Vorprojekt erarbeitet werden. Dieses wird es dem DVZO erlauben, das Lotteriefondsgesuch zu verfassen. Ab Ende Jahr wird es dann in der nächsten Projektierungsphase zum Bauprojekt vertieft und anschliessend der Bewilligungsbehörde BAV eingereicht, Bis dahin hat das Projekt «landesweite Ausstrahlung» erreichen – vorübergehend auf den Schreibtischen der Planer, bald für die breite Öffentlichkeit.

Landesweite Ausstrahlung hat bereits heute unsere Bahnhofshalle. Unser Depotareal ist auf dem besten Weg dazu.
Bild: Hugo Wenger

Baumer Boden fährt nach Zürich

Das Depotareal in Bauma ist im Kataster der belasteten Standorte des Kantons Zürichs eingetragen. Um für das Projekt «Depotareal Bauma 2020» abschätzen zu können, wie gross der Aufwand für die Entsorgung des Aushubmaterials werden könnte, hat der Verein heute eine Belastungsuntersuchung durchgeführt.

Das Depotareal in Bauma ist bis heute ein lebendiger Betriebsstandort. Wo die Mitglieder des Dampfbahn-Vereins Zürcher Oberland auch heute noch das rollende Kulturgut pflegen und betreiben, herrscht seit 144 Jahren Betrieb. Natürlich fallen an solchen Orten auch Abfälle an. Heute werden die Abfälle in der Lokremise Bauma feinsäuberlich nach Werkstoffen getrennt und entsprechend entsorgt. Dies war aber nicht immer so. Denn auch unser Depotareal ist ein Zeuge aus einer Zeit, als noch keine Wege zur umweltfreundlichen Beseitigung von Abfällen bekannt waren.

Für die geplanten baulichen Anpassungen im Depotareal musste der Dampfbahn-Verein also damit rechnen, dass beim Aushub Mehrkosten für die Entsorgung von belastetem Material anfallen können. Um die Ausdehnung und den Verschmutzungsgrad allfälliger Verunreinigungen im Untergrund besser abschätzen zu können, entschied sich der DVZO für eine Belastungsuntersuchung durch die Gysi Leoni Mader AG. Mit Bagger- und Rahmkernsondierungen entnahm der Geologe Alexander Hug heute Proben des Untergrunds zur Untersuchung im Labor.

Die Resultate der Untersuchung werden in den nächsten Wochen erwartet.

Projektpräsentaton im Schulhaus Altlandenberg

2018 war für das Depotareal-Projektteam ein spannendes Jahr: Mit der Restauration der vier 5.6m hohen Torflügel der Lokremise Bauma hat das Projektteam sein Feingefühl im Umgang mit denkmalgeschützten Liegenschaften bewiesen und mit der Einweihung des Bahnhofsrundgang im September zeigte das Projektteam einen Prototyp, wie es in Zukunft die Eisenbahngeschichte Erlebbar machen will.

Doch was ist genau der Inhalt des Projekts «Depotareal Bauma 2020»? Was soll daraus in den nächsten Jahren realisiert werden? Die Projektverantwortlichen organisieren zusammen mit der SBB, der Gemeinde Bauma und dem AWEL des Kantons Zürich eine Projektpräsentation von «Depotareal Bauma 2020». Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

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Freitag, 25. Januar 2019 um 19 Uhr
Singsaal Schulhaus Altlandenberg
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Einweihung Etappe 0.1

GESTERN HAT DER DAMPFBAHN-VEREIN ZÜRCHER OBERLAND DIE ETAPPE 0.1 DES PROJEKTS «DEPOTAREAL BAUMA 2020» EINGEWEIHT. DAS BLAU-WEISSE BAND WURDE GESTERN UM 13 UHR FEIERLICH VON BETRIEBSLEITER JÜRG HAUSWIRTH UND DEN MITGLIEDERN DER PROJEKTSTEUERUNG VON «DEPOTAREAL BAUMA 2020» DURCHGESCHNITTEN. DER BAHNHOFSRUNDGANG «EISENBAHN-ZEITREISE» IST SOMIT AB HEUTE WÄHREND DER DAMPFBAHNSAISON TÄGLICH ZUGÄNGLICH.

ERSTE KLEINE ETAPPE ZUM FREILICHTMUSEUM

Die Einweihung der Etappe 0.1 ist für den DVZO der symbolische Startschuss für die intensiven Planungsarbeiten für den Umbau des Depotareals im Bahnhof Bauma. Der Rundgang soll aber vor allem den Besucherinnen und Besuchern der Dampfbahn, den Baumerinnen und Baumern, aber auch am Bahnhof Umsteigenden einen Eindruck des Dampfbahn-Vereins und seinen Mitgliedern vermitteln.

Die im ganzen Bahnhof verteilten, kurzweiligen Posten werden von zwei Audiostationen bereichert. Die Künstlerin Iris Rennert hat hierfür verschiedene Gespräche mit DVZO-Mitgliedern geführt und das Ambiente am Fahrsonntag mit dem Mikrofon eingefangen. Die BesucherInnen können die Klangfeatures über ein umgebautes SBB-Streckentelefon hören. Mit ihren Erfahrungen bei der Realisierung der Audio- und Medieninstallation im Bahnmuseum Albula konnte Sie die Umsetzung der Etappe 0.1 von unserem Projekt unterstützen.

BUSSE ROLLEN FÜR DIE FINANZIERUNG DES PROJEKTS

Die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) unterstützen «Depotareal Bauma 2020» mit zur Verfügung gestellter Werbefläche. Seit letzter Woche verkehren zwei für den DVZO-werbende Busse im Zürcher Oberland. Ab mitte September machen Flyer in den Bussen auf unseren Bauteileverkauf aufmerksam. Mit dem Bauteileverkauf konnte der DVZO bereits den ersten Drittel der nächsten Planungsphase finanzieren. Wir danken der VZO für die Unterstützung.

Gemeindepräsident Res Sudler und Christian Marti vom AWEL Kt. Zürich weihen das Telefon ein.
Bild: Hugo Wenger

Jürg Hauswirth vollzieht den feierlichen Einweihungsakt.
Foto: Hugo Wenger
Die Künstlerin Iris Rennert erklärt die Funktionsweise des von ihr umgebauten Telefons.
Foto: Hugo Wenger
Die von Daniel Rutschman translotierte ehemalige Bahnwärterbude von Eglisau mit zahlreichen gwunderigen Besuchern.
Foto: Hugo Wenger
Apéro vor der Lokremise
Foto: Hugo Wenger
Auch die beiden Projektleiter scheinen zufrieden zu sein.
Foto: Hugo Wenger

Einweihung der Depottore am 20. April 2018

Mit der Lokremise Bauma von 1875 besitzt der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland ein Gebäude im Baurecht, welches im Inventar für schützenswerte Bauten des Kantons Zürich auftaucht. Dies ehrt uns natürlich, bringt aber auch viele Pflichten mit sich, gerade wenn Veränderungen am Gebäude anstehen. Seit 2 Jahren haben wir in enger Zusammenarbeit mit der Bauberatung der kantonalen Denkmalpflege nun die Reparatur der Ostfassade, insbesondere der vier 5.6m hohen Torflügel geplant. Nachdem nun seit zwei Wochen die merkwürdigen Provisorien im Tösstal zur Rede geben, werden die neuen Tore am Dienstag in Bauma eingehängt und am Freitag eingeweiht.

Haben Sie Interesse bei der Einweihung am Freitagnachmittag dabei zu sein? Melden Sie sich an unter depotareal@dvzo.ch.

depotareal.ch neu aufgeschaltet

Unsere vereinseigene Informatikabteilung hat in Rekordzeit eine neue Homepage für das Depotareal geschaffen. Nicht nur der Projektbeschrieb ist abrufbar, auch Spenden können neu direkt per Kreditkarte bezahlt oder per Rechnung erfasst werden.

Und: Es funktionniert!